Elektronische Helfer laut Bast-Studie ungefährlich

Die Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) befasst sich mit sehr vielen Themen. Unter anderem auch mit den inzwischen für viele unentbehrlich gewordenen kleinen elektronischen Helfern in den Fahrzeugen. Tempomat und ACC (Abstandshalte-Assistenten) unterstützen die Autofahrer heute auf sehr wirkungsvolle Art und Weise. Die Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) kam hierbei zu dem Schluss, dass diese kleinen Helfer in den Fahrzeugen völlig ungefährlich sind und auch zu keinen Veränderungen im Fahrverhalten führt. Zu diesem Ergebnis kamen die Experten, indem sie 22 Autofahrer an einem Simulator drei Teststrecken abfahren ließen, ohne elektronische Helfer. Dabei kam heraus, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen mit einem aktiviertem Tempomat besser eingehalten wurden. Und auch die maximalen Geschwindigkeiten fielen geringer aus. Laut der Studie verfügen inzwischen 10 bis 20 Prozent der Fahrzeuge der Mittelklasse über Tempomaten. In der Oberklasse sind es mehr als 50 Prozent. Vor allem wenn der Autofahrer in eine Nebelbank fährt oder in eine Tempolimitzone, dann reagiert der Fahrer ohne Hilfsmittel laut der BASt-Studie verzögert. Selbst bei der Bewältigung von zusätzlichen Aufgaben wie einer Radiosendersuche verringerte sich die Geschwindigkeit der Fahrer mit aktivierten elektronischen Helfern weniger stark als ohne Tempomat und ohne ACC. Die elektronischen kleinen Helfer kosten zwar beim Autokauf einen Aufpreis, doch die Verbraucher müssen dafür nicht extra ihr Tagesgeldkonto plündern. Die Autofahrer bewerteten diese elektronischen Helfer im Übrigen als sehr positiv. Dabei hatten sie das Gefühl mit deren Hilfe viel entspannter an den Zielort zu kommen. Die BASt wird die Weiterentwicklungen beim Tempomat und auch beim ACC weiterhin im Auge behalten.

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