Saftige Bußgelder drohen im Ausland

Heute haben in den Bundesländern Bremen, Niedersachen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Sommerferien begonnen. Viele sind nun schon an ihrem Urlaubsort angekommen, für andere beginnt die schönste Zeit des Jahres in einigen Wochen, wenn die Eltern dann auch endlich Urlaub haben. Vor allem wenn die Urlauber mit dem eigenen Wagen unterwegs sind, dann sollten sie beachten, dass ihnen im Ausland saftige Bußgelder winken können. Dies sind weitere Kosten außer den noch höheren Benzinpreise, die als böse Überraschung auf die Urlauber warten…

Das heißt die Urlauber von morgen sollten schon mal ihr Tagesgeld vergleichen mit dem was sie eventuell benötigen, um eventuelle Verkehrsverstöße im Ausland begleichen zu können, denn fälliges Bußgeld muss im Ausland in der Regel direkt bei den Behörden auf den Straßen bezahlt werden. Aber auch wenn dies nicht so sein sollte, dann kann der Verkehrssünder nicht darauf hoffen, dass die Sünde vergessen wäre, denn durch ein Abkommen der EU können (und werden wohl auch) Geldbußen künftig wenn sie 70 Euro hoch sein sollten in allen EU-Ländern vollstreckt. Wie auch in Deutschland heißt es “Finger weg vom Handy” in Griechenland. Dort werden 150 Euro für dieses Vergehen fällig. In Bulgarien sind es gerade einmal 15 Euro und in Italien 71 Euro. Und auch Tempoüberschreitungen werden in anderen EU-Ländern scharf gesühnt. Während es in Litauen und in Lettland für Tempoüberschreitung von 20 km/h nur 15 Euro Strafe gibt, werden in Norwegen für das gleiche Vergehen 390 Euro fällig. Und auch Rotlichtsündern geht es in Norwegen an den Kragen – 640 Euro werden hier fällig. In Lettland kostet dieses Vergehen gerade einmal 20 Euro. Wer also dieser Tage nach Norwegen fährt, der sollte immer genügend Bargeld dabei haben, um mögliche Strafen bezahlen zu können. In Italien wird für das Überfahren von einer Roten Ampel ein Betrag von 140 Euro fällig. Dies sind 5 Euro weniger als im Nachbarland Österreich.

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